Das Problem:
In der Schule werden Gruppen von Schülern nach einem genau festgelegten Plan unterrichtet. Dieser Unterricht folgt sowohl inhaltlich wie auch zeitlich genauen Vorgaben.
Daher ist das heutige Schulsystem sozusagen auf einen statistischen Durchschnittsschüler ausgelegt, den es jedoch in der Realität nicht gibt. In Wirklichkeit hat jeder Schüler seine eigenen Interessen, sein eigenes Lerntempo und seine eigene didaktische „Sprache“. Obendrein spielt auch die Sympathie – ob zum Lehrer oder zu den Mitschülern – eine große Rolle beim schulischen Erfolg. Aus dieser Diskrepanz zwischen der amtlichen Theorie und der individuellen Realität entstehen unzählige Schulprobleme.
Denn den statistischen Durchschnittsschüler gibt es nicht!
Die Lehrer an unseren Schulen wissen das genau, aber sie haben aus organisatorischen Gründen nur sehr geringe Möglichkeiten, ausreichend auf den einzelnen Schüler einzugehen und ihn gezielt zu fördern. Nicht, dass sie das pädagogisch nicht könnten oder wollten; sie haben einfach zeitlich und organisatorisch nicht die Möglichkeit dazu.
Daran ändert auch der neuerdings in Mode gekommene „Förderunterricht“ in einigen Fächern nicht viel. Denn das Grundproblem bleibt dasselbe: Unterricht in Gruppen nach festen zeitlichen und inhaltlichen Vorgaben.
Die Lösung:
Was die Schule nicht leisten kann, muss außerhalb nachgeholt werden. Aus dieser Erkenntnis entstand die klassische Nachhilfe. Sie boomt – übrigens nicht nur in Deutschland – wie nie zuvor.
Aber:
So gut gemeint klassische Nachhilfe auch sein mag, sie ist nur in wenigen Fällen wirklich sinnvoll. Generell wird hier ein eng begrenzter Sachverhalt, den der Schüler in der Schule nicht verstanden hat, zuhause noch einmal erklärt und Übungen dazu gemacht.
Genau das hat aber vormittags ja nachweislich schon nicht funktioniert!
Zwar können durch die Wiederholung mit einem guten Nachhilfelehrer im Idealfall einige störende Faktoren beseitigt oder gemildert werden, wie etwa falsches Lerntempo, fehlende Sympathie zum Lehrer oder die falsche „didaktische Sprache“. Aber zu viele Probleme bleiben unberücksichtigt.
Generell gehört zu einer Nachhilfe mehr!

Suche



